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Drei weise kleine Affen

Karen Berg
August 15, 2020
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Ich bin sicher, Sie haben alle schon einmal die drei kleinen Affen-Emojis gesehen und benutzt, ...dort wo die Affen ihre Augen, Ohren und der Mund bedecken. Aber haben Sie aucg schon einmal darüber nachgedacht, woher das kommt und was das bedeutet? Der Ursprung dieser drei ‚Jungs‘ liegt etwas verborgen. Sie sind japanischen Ursprungs und an den Wänden eines shintoistischen Schreins abgebildet, haben aber wahrscheinlich auch buddhistische und sogar hinduistische Wurzeln. Obwohl wir in unserer westlichen Kultur normalerweise eine eher negative Assoziation zu ihnen haben (weil sie z.B. jemanden beschreiben, der die Augen vor Fehlverhalten verschließt) so ist doch deren ursprüngliche Bedeutung eine andere, nämlich folgende: Es ist klug, "...nichts Böses zu sehen, nichts Böses zu sprechen und nichts Böses zu hören". (Manchmal gibt es übrigens auch einen vierten Affen, dessen Hände gekreuzt sind und der das "Tue nichts Böses" darstellt.)

Der Abschnitt dieser Woche heisst Shoftim und bedeutet "Richter". In der Torah lesen wir in Einzelheiten darüber, wie das System der Justiz durchgeführt werden soll. Rav Berg lehrte in Bezug auf diesen Wochenabschnitt oft, dass es ‚Tore‘ gibt, durch die eine Seele geht, wenn sie diese Welt verlässt. Für jeden Menschen gibt es eine ‚Wache‘, die entweder die Seele passieren lässt oder nicht. Diese Tore entsprechen auch den Toren, die wir in unserem eigenen körperlichen Wesen haben - unseren Augen, unseren Nasen, unseren Mündern usw. - also den Öffnungen, durch die wir unsere Realität wahrnehmen.

Haben Sie schon einmal festgestellt, dass, wenn Sie jemanden aus irgendeinem Grund nicht mögen, Sie alles, was dieser Jemand macht (auch wenn es vollkommen harmlos ist) als falsch empfinden? Höchstwahrscheinlich ging uns das allen schon einmal so. Der Grund dafür ist, dass wir die Realität tatsächlich nicht so erleben, wie sie eigentlich ist. Unsere Augen sehen oder unsere Ohren hören zwar irgendetwas, jedoch wird alles noch einmal durch unseren Geist gefiltert. Im Falle einer Person, die wir nicht mögen, sehen wir diese Person nun durch eine interne ‚Linse‘, die alles, was diese Person tut, für uns unangenehm erscheinen lässt.

Keiner von uns ist wirklich objektiv. In dem einen oder anderen Ausmaß wird unsere Wahrnehmung stets verfälscht. Unsere Sichtweise auf die Welt wird durch eine Reihe von Dingen geprägt - von der Umwelt, in der wir aufgewachsen sind, von der Gesellschaft, von den Religionen, von der Kultur, durch unsere Glaubenssysteme usw. In der Bibel heißt es, dass wir, wenn wir diese Welt verlassen, nicht nur an unseren Taten gemessen werden, sondern auch an unseren Empfindungen und Gefühlen, also auch daran, wie wir die Realität wahrgenommen haben. Was sollen wir also tun?

„Spirituell bewusst sein“ bedeutet, mit dem Bewusstsein darüber zu leben, welche Eindrücke und Wahrnehmungen wir in unsere Augen, in unsere Ohren und in unsere Münder hinein- und aus ihnen herauslassen. Wir selbst haben die Macht, uns dafür zu entscheiden, zu sehen, was bei anderen Menschen richtig ist, anstatt dafür, was mit ihnen falsch ist. Wir selbst können uns bei jeder Gelegenheit darüber bewusst sein, ein freundliches Wort über jemanden zu sagen und keinen Klatsch und Tratsch zu hören. Selbst wenn es eine Person gibt, mit der wir überhaupt nicht klar kommen, so können wir doch mindestens eine gute Eigenschaft bei dieser Person finden und uns darauf konzentrieren, …denn wir werden erkennen, dass wir durch diese Bemühungen einen Segen für uns selbst kreieren.

Sich seiner ‚Tore‘ bewusst zu sein, bedeutet nicht, dass Sie sich schädlichen Menschen in den Weg stellen oder Ihren gesunden Menschenverstand und Ihr gutes Urteilsvermögen aufgeben sollen. Was es jedoch bedeutet, ist, dass Sie mehr darüber nachdenken werden, was Sie sagen werden, bevor Sie etwas sagen, oder dass Sie einen Schritt zurücktreten und auch einen anderen Standpunkt berücksichtigen werden, bevor Sie reagieren.

Es ist so schnell und einfach, sich einer Person zu nähern, diese einzuschätzen und sich sofort mit dieser zu vergleichen oder an ihr Fehler zu entdecken (obwohl dies normalerweise eher mehr mit unserer eigenen Unsicherheit als mit irgendetwas anderem zu tun hat). Wenn wir mit dem sehen, was wir in hebräisch "ayin tov" nennen (ein gutes Auge) …wenn wir also mit einem guten Auge sehen, dann bedeutet das, alles mit Freundlichkeit wahrzunehmen und sich daran zu erinnern, dass in jedem Kind Gottes auch ein göttlicher Funke steckt. Es scheint nur eine kleine Anstrengung zu sein, vielleicht scheint sie sogar ohne Bedeutung, …aber wenn wir das Licht auch in anderen Menschen sehen, dann scheint unser eigenes Licht in dieser Welt noch heller.


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